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Ernährung und Wechseljahre

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Die Wechseljahre sind eine natürliche Umstellung, nicht nur im physischen Bereich, sondern auch im psychischen. Der Körper verändert sich, der Stoffwechsel wird langsamer und die Muskel- und Knochenmasse nimmt eher ab. Eine Frau in den Wechseljahren ist wie eine Raupe, die sich zum Schmetterling verwandelt. Eine Zeit, in der sie sich wieder auf sich besinnen kann, eine Zeit um nochmals neu durchzustarten, und dies ganz nach ihren eigenen Bedürfnissen.

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Selda Tatli

Naturheilpraktikerin, HEILKUNDE Moderatorin

Was hilft, damit in den Wechseljahren die Pfunde purzeln?

In den Wechseljahren sinkt der Energieverbrauch im Körper. Darum ist es hilfreich, die Kalorienzufuhr an den Grundumsatz anpassen. Zucker und kalorienreiche Lebensmittel einfach durch gesunde ballaststoff- und proteinreiche Lebensmittel und gesunde Fette ersetzen, viel stilles Wasser trinken.

Da die Periode als Reinigungsmechanismus wegfällt, ist es besonders wichtig, den Körper zweimal im Jahr zu entgiften. Durch die regelmässige Einnahme von Basensalzen mit qualitativ hochwertigen Mineralstoffen aus Citraten wird der Säure-Basen-Haushalt im Körper harmonisiert.

Mit einer salzarmen Ernährung und entwässernden Heilpflanzen kann man Wassereinlagerungen entgegenwirken und schnell einige Kilos verlieren. Etwas mehr Bewegung, alle sportlichen Aktivitäten und gezieltes Muskeltraining verbrennen viele zusätzliche Kalorien und wirken dem altersbedingten Muskelabbau entgegen.

Was sind die «guten» Nahrungsmittel während den Wechseljahren?

Frische, saisonale, unverarbeitete und möglichst kalorienarme Nahrungsmittel sind ideal. Bitterstoffhaltige Gemüse, Obst und Kräuter, pflanzliche Eiweisslieferanten, Fisch und ballaststoffreiche Vollkornprodukte fördern das allgemeine Wohlbefinden. Vor allem auch hochwertige Fette, die reich sind an Omega 3 Fettsäuren.

Was ist eine gute Vorbeugung von Arteriosklerose?

Grundsätzlich einen Östrogenmangel meiden. Das heisst, sich ausgewogen mit viel Gemüse und Obst ernähren, den Fleischkonsum reduzieren und eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung pflegen.

Übergewicht, Stress, Rauchen und Alkoholmissbrauch meiden. Mit Omega 3 Fettsäuren aus Fischöl und sekundären Pflanzenstoffen, wie zum Beispiel OPC aus Traubenkernen, wird die tägliche Nahrung optimal bereichert und das Wohlbefinden positiv beeinflusst.

Wenn wir aber von den vielfältigen Wirkungen von OPC und Omega 3 Fettsäuren profitieren wollen, dann ist die Einnahme von zusätzlichen Kapseln als Nahrungsergänzung notwendig, denn die toxische Belastung in den Gewässern ist leider zu hoch, und der OPC-Gehalt in den Früchten entwickelt sich erst ganz am Schluss eines Reifungsprozesses.

Was ist eine gute Vorbeugung von Osteoporose?

Der Östrogenmangel in den Wechseljahren und danach führt unter anderem zu einer deutlichen Verminderung der Knochendichte. Da die Einnahme künstlich hergestellter Hormone aufgrund der möglichen Nebenwirkungen umstritten ist, setzen zahlreiche Frauen zunehmend auf pflanzliche Therapien und natürliche Phytoöstrogene.

So bezeichnet man eine Gruppe von Stoffen, die in Pflanzen vorkommen und östrogenartige Eigenschaften besitzen, aber auch anti-östrogen wirken. Bei einem hohen Östrogenspiegel, beispielsweise, wirken Phytoöstrogene anti-östrogen. In einem Östrogenmangelstatus (wie nach den Wechseljahren) wirken sie eher östrogen.

Ein bedeutender Lieferant ist unter anderem die Sojabohne, da sie östrogenartige Eigenschaften besitzt. Damit Phytoöstrogene in der Nahrung ihre Wirkung entfalten können, müssen sie langfristig und in ausreichender Menge in die Ernährung integriert werden.

Ebenfalls ganz essentiell ist eine genügende Kalziumzufuhr über die natürliche Nahrung. In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass Kalzium, wenn es in Form von Kalziumkarbonat zugeführt wird, die Gefahr einer Herzkranzgefässerkrankung erhöht. Genauso wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D.

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